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1 - P0513269
Jürgen Fleck
3266 Deutsche Schachzeitung 03/1974
P0513269
(3+3) C+
h#2
b) wSf1 nach f3
a) 1. Th2 Sh3 2. Th1 Se3#
b) 1. Tf1 Sd1 2. Tf2 Se3#
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Genre: h#
Computer test: (Popeye C-Version 3.52 (2048 KB))
Input: Markus Manhart, 1997-9-30
Last update: hpr, 1999-1-2 more...
2 - P1007635
Jürgen Fleck
8915 Die Schwalbe 154 08/1995
P1007635
(6+4)
Remis
(J. Fleck). Wegen der Drohung 1.- Sd3 muß Weiß das Feld d2 für seinen Läufer freimachen, aber warum nicht das normale 1.d4? sondern das zunächst völlig sinnlos wirkende 1.d3! der richtige Weg ist, wird erst viel später klar werden. 1.- S:d3 2.Ld2 b:c4 Interessant ist 2.- b4 3.Sb6 Sc5 mit der Drohung 4.- b3 5.Lc1 Sd3. Weiß muß energisch mit 4.L:b4 c1D 5.L:c5 antworten und erreicht nach dem weiteren 5.- Dg1 (um Drohungen gegen den weißen König zu schaffen) 6.Ld4 Dg8 7.Sd5 Kg2 8.Sf6! Dg6 9.Sg4! eine Remisstellung, da sein König vor direkten Angriffen geschützt ist, so daß Weiß in Ruhe eine Festung in der Brettmitte aufbauen kann. 3.e4 c3 4.Lh6 Oder 4.Le3, bzw. 4.Lg5. 4.- c1D 5.L:c1 S:c1 Ein einfaches Springerendspiel ist entstanden, aber die weißen Probleme sind noch immer nicht gelöst. Der schwarze c-Bauer ist anscheinend uneinholbar, während der weiße e-Bauer leicht zu halten ist. 6.e5 Se2 7.e6 Sf4 Nach 7.- c2 8.e7 c1D 9.e8D hat Schwarz nichts, während 7.- Sd4 8.e7 Sf5+ 9.Kh3 S:e7 durch Zugumstellung zum Text führt (9.- Sg7 10.Sd6 c2 11.Sf5 führt analog zur Lösung zum Remis). 8.e7 Sg6+ 9.Kh3 S:e7 10.S:e7 c2 Kann man diesen Bauern noch aufhalten? Man kann: 11.Sf5! Kg1 Oder 11.- c1D 12.Sg3+ Kg1 13.Se2+. 12.Sd4!, und erst jetzt wird die Bedeutung des ersten Zuges sichtbar: nach 1.d4? wäre das Feld d4 durch einen Bauern verstopft und Weiß wäre verloren. Etliche Löser spielten übrigens dennoch 1.d4, räumten diesen Bauern aber mit 7.- S:d4 wieder beiseite. Wer aber richtig gelöst hatte, hatte seinen Spaß an 1.d3, es hagelte Ausrufungszeichen! "1.d3!! ... Prima Schlüsselzug, erst im 12. Zug sieht man, warum 1.d4? scheitert. ... das beste Stück der Serie." (R. Schäfer); "1.d3!!! ... der berühmteste Zug der Studienliteratur erlebt hier eine Neuauflage." (M. Seidel). endwindow
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Genre: Studies
Input: Gerd Wilts, 2003-6-29
3 - P1007682
Jürgen Fleck
8978 Die Schwalbe 155 10/1995
P1007682
(4+3)
Remis
(J. Fleck). Nach 1.g6+ kann Schwarz sich erst einmal den Kopf zerbrechen, wohin der König ausweichen soll. 1.- Kf8 2.Sd7+ Ke7 3.h7 Th3 (die hier möglichen Schachgebote werden alle mit 4.Kg5 beantwortet und sind nicht sehr hilfreich) 4.Sf6 Kf8 5.Sh5! T:h5+ 6.Kf6 Th6 7.h8D+ T:h8 8.g7+ Remis, bzw. 1.- Ke7 2.h7 Th3 3.Sc6+ Kf8 4.Se5 mit der Drohung Kf6. 1.- Kg8! 2.Sd7 Weiß führt den Springer heran ohne 2.- Le6+ 3.Kf4 zu fürchten. Schwächer ist 2.Sc6 Ld3+ 3.Kf6 L:g6! 4.Se7+ Kh7 5.S:g6 Tf3+ 6.Kg5 Tg3+ mit Gewinn für Schwarz. 2.- Ld3+ Die Drohung Sf6+ zwingt Schwarz, sich sofort auf den Bg6 zu stürzen. 3.Kg5! Andere Königszüge reichen nicht: 3.Kf4 Te6 4.Sc5 Tf6+ 5.Ke5 Tf3 6.g7 Th3; bzw. 3.Kf6 Tf3+ 4.Kg5 Tf5+ 5.Kg4 (5.Kh4 Le2) Tf1 6.Se5 Tg1+ 7.Kh5 Lf5, jeweils mit Gewinn für Schwarz. 3.- Tg3+ 4.Kf4 T:g6 Nachdem das Bauernpärchen zerstört wurde, scheint die Partie gelaufen zu sein. Weiß rettet sich jedoch, indem er auch noch den zweiten Bauern gibt: 5.h7+! Kg7 Natürlich nicht 5.- K:h7 6.Sf8+. 6.h8D+! K:h8 7.Se5 Tf6+ 8.Kg5 Tf5+ 9.Kh6 Urplötzlich ist ein positionelles Remis entstanden: 9.- T:e5 setzt patt; 9.- Lc2 10.Sg6+ Kg8 11.Se7+ verliert den Turm, 9.- Tf6+ 10.Kg5 Tf5+ 11.Kh6 wiederholt die Züge, und der letzte Versuch 9.- Kg8 führt nach der präzisen datenbank-getesteten Verteidigung 10.S:d3 Kf7 11.Se1 Tf1 oder 11.- Kf6 12.Sg2. 12.Sc2 Kf6 13.Kh5 ebenfalls nur zum Remis. "Die Aufgabe gefällt in der klaren und überraschenden Eindeutigkeit." (A. Grunst); "Ohne den löserfreundlichen Hinweis zum Patt kaum lösbar. Schwer!" (M. Beuster). Die Studie stellt übrigens eine Bearbeitung der folgenden frühen Studie des von mir sehr geschätzten, aber außerhalb der früheren UdSSR kaum bekannten Yuri Bazlow dar: Wladiwostokskaja Prawda 1967, 2. Preis, Kd6, Sg6, Bc6 - Ka8, Tb8, Lc1, Remis, 1.c7 Tc8 2.Se7 Lf4+ 3.Ke6 T:c7 4.Sd5 usw. Die von Bazlow gefundene Schlußwendung ist bemerkenswert, aber ansonsten finde ich das Spiel in dieser Studie ausgesprochen steril; auch ist der Ka8 völlig unbeweglich. Daher habe ich versucht, das dort dargestellte positionelle Remis unter Beibehaltung der Ökonomie in lebhafterer Form darzustellen. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden: Stellung und Spiel scheinen mir wesentlich interessanter zu sein als bei Bazlow, und vor allem spielen alle Figuren aktiv mit.
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Genre: Studies
Input: Gerd Wilts, 2003-6-29
4 - P1008127
Stephan Eisert
Jürgen Fleck

9611 Die Schwalbe 165 06/1997
P1008127
(3+4)
Gewinn
(S. Eisert & J. Fleck) war eine harte Nuß mit Bedeutung für die Endspieltheorie. Ein paar Takte Theorie vorweg: Im Endspiel Turm+h-Bauer gegen "falschen" Läufer gewinnt Weiß, wenn der h-Bauer das Feld h4 noch nicht überschritten(!) hat. Eine typische Remisstellung ist Kh6, ,Tg1, ,Bh5 - Kf7, ,Lc2; sobald Weiß Kg5 spielt, um den Bauern beweglich zu machen, gelangt der schwarze König in die rettende Ecke. Dieses Wissen braucht man in den folgenden Analysen an allen Ecken und Enden. In der ersten Phase der Lösung muß Weiß das richtige Verfahren wählen, dem Schwarzen mittels gegenseitigem Zugzwang einen Bauern abzuknöpfen; in der zweiten Phase muß Weiß zeigen, daß das resultierende Endspiel überhaupt gewonnen ist! Der falsche Weg ist 1.Tf3 c2 2.Tc3 Lb1, und nun hat Weiß 2 Versuche: er kann versuchen, die Zugzwangstellung der Lösung zu ereichen (A), oder eine andere vermeintliche Zugzwangstellung aufzubauen (B). Wir schreiten zur Analyse: A) 3.Tc7+ Kg8 4.Kf6 Kh8 5.Tc3 Kg8! (5.- Kh7? 6.Tc8) 6.Tc8+ Kh7 7.Kf7 La2+ 8.Ke7 Kh6! (8.- Lb1? 9.Kf6) 9.T:c2 Lb1 mit Remis wegen der Schwäche des Bauern h4. B) 3.Tc6 (Zugzwang?) Kg7! 4.T:g6+ Kf7 und nun 5.Tc6 Ke7 6.Kh6 (6.h5 Kf7 7.Tc7+ Kg8 8.Kh6 c1D+ 9.T:c1 Ld3 remis) Kd7 7.Tc3 Kd6 8.Kg7 Kd5 9.h5 Kd4 10.Tc8 Kd3 11.h6 Kd2 12.h7 c1D 13.T:c1 L:h7 remis, bzw. 5.Tf6+ Ke7! 6.Tf1 La2! 7.Tc1 (sonst überführt Schwarz den Läufer nach d3) Lb3 8.Kg6 Kf8 9.Kh7 Lc4 remis. Richtig ist 1.Tf8! c2 2.Tc8 Lb1 3.Kf6 und Schwarz muß wegen gegenseitigen Zugzwangs den c-Bauern abgeben: 3.- c1D 4.T:c1 Ld3 Problem Nummer 2: wie gewinnt Weiß diese anscheinend totremise Stellung? Der Gewinnplan in Kurzform: Weiß nimmt die Aufstellung Kh6, ,Tg5 ein. Wegen des drohenden h5 muß der schwarze König nach f7 ausweichen. Nun spielt Weiß seinen König nach h8(!), um seinem Gegenspieler die Rückkehr in die Ecke unmöglich zu machen, und überführt dann den Turm zurück auf die f-Linie. Mittels Zugzwang wird der schwarze König auf die e-Linie gezwungen, wonach Weiß mit Kg7 die Abdrängung fortführt. Schließlich schlägt Weiß den Bg6. Wie wir sehen werden, ist noch Präzision gefragt: 5.Kg5 Kg7 6.Tc7+ Kg8 7.Kh6 Le4 8.Tc5 Ld3 9.Tg5 Kf7 10.Kh7! Lf5 Um die Schwierigkeit dieses Endspiels zu verdeutlichen: in seinem Buch itshape My 60 memorable Games gibt Bobby sc Fischer das folgende Gewinnverfahren an (#28, Reshevsky-Fischer, Los Angeles 1961, m11, mit vertauschten Farben): 10.- Le4 11.Kh8 Kf6 12.Tg1 Kf7 13.Tf1+ Lf5 14.h5 Kf6 15.h6 Kf7 16.h7 Kf8 17.Ta1 Kf7 18.Ta7+ Kf8 19.Ta6 Kf7 20.Tf6+! K:f6 21.Kg8 Le6+ 22.Kf8 mit Gewinn. Beeindruckend, nicht wahr? Leider stimmt's nicht: 17.- Le6! 18.Ta6 Lb3 19.T:g6 (19.Tf6+ Lf7 20.Tf1 g5 21.Tg1 Lb3 22.T:g5 Kf7 läuft auf dasselbe hinaus) Kf7 20.Tg3 Lc4 führt zum Remis, da der König nie von den Feldern f7/f6/g6 verdrängt werden kann. 11.Kh8! Auf die Falle 11.h5 Kf6 12.T:g6+ Kf7 13.Kh6 Lc2 remis fallen wir nicht herein! 11.- Kf6! Schwarz spielt aktiv und hält sich die Möglichkeit offen, bei erstbester Gelegenheit selbst g5 zu spielen. 11.- Le4 12.Tg1 Ld3 13.Tg2 Le4 14.Tf2+ Lf5 15.Tf1 Kf6 16.Kg8 führt zur Lösung, gibt dem Weißen aber noch andere Gewinnmöglichkeiten. 12.Kg8! Le4 Nach 12.- Le6+ führt die Rückkehr 13.Kh7! Lf5 14.Kh6 zum Ziel. Da jetzt 14.- Kf7 an 15.h5 scheitert, gelingt dem schwarzen König nicht mehr die Flucht in die rettende Ecke: 14.- Lb1 15.Tg1 Ld3 16.Td1 Lf5 17.Tf1 und weiter wie in der Lösung. 13.Tg1! 13.Tg4 Kf5! verliert Zeit 13.- Ld3 14.Tg4! Das geradlinige 14.Td1 Lc2 15.Tf1+ Lf5 führt zur Zielstellung, aber mit dem falschen Spieler am Zug. Weiß muß die optimale Position seiner Figuren aufgeben: 16.Tf2 (16.Kf8 g5 17.h5 Ke5 18.h6 Lc2 19.Kg7 g4 remis) g5 17.h5 g4 18.h6 g3 19.h7 (19.Tf3 Kg5 20.Kg7 Kg4! remis) g:f2! 20.h8D+ Kg5 21.Dh1 Kf4 22.Dg2 Ke3 23.Dg3+ Ke2 24.De5+ Kf3 25.D:f5+ Kg2 remis. Durch genaues Spiel kann Weiß aber die kritische Stellung mit Schwarz am Zug herbeiführen. 14.- Lf5 Schwach ist 14.- Kf5 15.Tg3 Le4 16.Kg7, während 14.- Lc2 15.Tf4+ Lf5 16.Tf1 die Sache vereinfacht. 15.Tg2! Le4 16.Tf2+ Lf5 17.Tf1! Es ist geschafft! Nun scheitert 17.- g5 an 18.h5 mit leichtem Gewinn: 18.- Ke5 19.T:f5+ K:f5 20.h6. Schwarz muß also mit dem König weichen und wird endgültig abgedrängt: 17.- Ke6 18.Kg7 Lc2 19.Te1+ Kd7 Oder 19.- Kf5 20.Tg1. 20.Kf7 nebst Te1-g1:g6 mit Gewinn. Uff!
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Genre: Studies
Input: Gerd Wilts, 2003-6-29
5 - P1280511
Jürgen Fleck
Variantim 08/2008
P1280511
(4+6)
Remis
1. g6 Sd7! 2. Lxd7 g2 3. gxf7 Lc5! 4. Kxc5 g1=D+ 5. Kd6 Sc8+! 6. Lxc8 Da7! 7. Le6! Da3+ 8. Kd7! Df8 9. Kc7! Dh8! 10. Kd7! Df8 11. Kc7 Ka7 12. Lc4! Dc5+ 13. Kd7 Kb8 14. Ke8 Dc8+ 15. Ke7 Kc7! 16. f8=S! remis
8. Kc7? Ka7! 9. Lc4 Df8 verliert
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Genre: Studies
Input: Rainer Staudte, 2013-11-17
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